Willkommen bei La Tromba Music!

La Tromba Music Productions ist die natürliche Folgerung meiner persönlichen musikalischen Leidenschaft, die mich seit meinen ersten Unterrichtsstunden auf dem Kornett im Januar 1965 mit einer besonderen Liebe und Hingabe der Musik der Trompete erfüllt. Die Saison 2016/2017 hat besondere Wichtigkeit für mich, da es mein 50. Jubiläum als Konzertsolist weltweit ist. Dazu ist es mein 47. Unterrichtsjahr als Dozent auf Universitätsniveau (u.a. seit 2001 als Dozent für historische Trompete an der Staatlichen Hochschule für Musik Würzburg).

 



1970, als ich noch Gymnasiast in meiner Heimatstadt war, trat ich in das Regina Symphony Orchestra ein und bekam dazu einen Lehrauftrag für Trompete und Blechbläserensemble als 1. Assistent bei Prof. Dr. Mel Carey an der Universität von Saskatchewan (Regina Campus).

Parallel zu meiner Tätigkeit als Orchestersolotrompeter (u.a. im Canadian Chamber Orchester(1976/77)), in der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorf (1978/79) und den Bamberger Symphonikern (1979/83), setzte ich meine Lehrtätigkeit in diversen privaten und öffentlichen internationalen Institutionen stetig fort.
Durch Meisterklassen und Gastprofessuren u.a. an der Vanderbilt Universität in der USA, das Rimsky-Korsakov Konservatorium, St. Petersburg und das Gnesin Institute, Moskau, sowie als Jurymitglied beim u.a. Bundeswettbewerb "Jugend-Musiziert" in Deutschland und dem internationalen ARD-Wettbewerb in München ergänzte ich zeit 1982 meine hauptamtlichen Lehrpositionen in Bayern als Dozent für Trompete und Kammermusik (von Barock zu Jazz über Big-Band bis Kammer- und Sinfonieorchestermusik) am Herman Zilcher Musik Konservatorium der Stadt Würzburg und nun seit 2001, Hochschule für Musik.

 

Seit 1978 bin ich Namensgeber, Mitglied oder Leiter einiger Kammermusikensembles,  darunter das „German Brass Ensemble“ (1979-87), das „Munich Brass Ensemble“ (seit 1983), das „European Baroque Ensemble“ (seit 1987), das „Deutsche Kammersoltisten Streichensemble“ (seit 1991) und das „Fürstbischöfliche Bläserconsortium zu Würzburg“ (seit 1999).
2003 wurde ich zudem zum Präsidenten des „European Trumpet Guild“ ernannt.

Es sind diese und verschiede andere Herausforderungen (einschließlich diese mit Konzert-, Show-, Rock-, Pop-, Big-Bands und Jazz-Combos), die es mir ermöglicht haben, ein großes Spektrum an professioneller Erfahrung zu sammeln.

 


Ich bin persönlich besonders Stolz auf unsere La Tromba CD-Produktion:
Musik für Trompete und Gitarre – „Richard Carson Steuart & Friends“.
Diese CD die hier in Europa produziert wurde, bietet ein breites Spektrum aus dem Trompeten und Gitarren Genre aufgenommen zwischen 1987 und 2008. Sie erschien exklusiv für den „International Trumpet Guild (ITG)“ im März 2010.


Mein weiteres Engagement als Solist mit Aufnahmen von Klassischer- und Rockoper, Filmmusik und zahlreichen internationalen Touren mit weltbekannten Musikern der Jazz, Rock und Symphonie Szene, sowie der dadurch verbundenen Forschung und Entwicklung mit internationalen Instrumentenherstellern, ermöglicht es mir, Ihnen einen großen Erfahrungsschatz bezüglich der Trompete darbieten zu können.

In der Rubrik „La Tromba Musici“ finden Sie Informationen über unsere musikalischen Konstellationen: künstlerische Gruppen von Barock (sowohl auf historischen, als auch auf zeitgenössischen Instrumenten), Klassik, Romantik bis hin zum Modern Jazz. Duos, Trios, Quartetts und Quintetts, Kammerensembles, große und kleine Blechensembles, eine komplette 18 Personen Big-Band und schließlich noch ein 25 Personen großes Kammerorchester!




In den Bereichen „Methodik" & "European Brass Academy“ wollen wir Sie über derzeitige und zukünftige Lehrmethoden informieren und Ihnen Informationen über unsere eigenen „EBA“ (European Brass Academy) Meisterklassen und Workshops geben.

 


Bitte schreiben Sie uns falls Sie Fragen haben!

 

Richard Carson Steuart

La Tromba Music Productions, Germany

Reiches "Abblasen" (siehe Gemälde unten) gespielt von Richard Carson Steuart auf dem Prototyp LA TROMBA "Clarino" Vollig ohne valves, keys, intonationslöcher oder züge in "Barock D Stimmung" (A = 415 Hz). Aufgenommen in Deutschland, August 2017.
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Gesprächskonzert im Alten Rathaus zu Leipzig

Gottfried Reiches "Künstlerisches Genie" wiederentdeckt!

Eine kulturelle Ausgrabung

Richard Carson Steuart, und sein "Clarino Projekt" zu Leipzig

Der kanadische Trompetenvirtuose und mehrfache Internationale Radio- und TV-Solotrompeten Wettbewerbspreisträger, Richard Carson Steuart, beschäftigt sich seit über 50 Jahren mit den berühmten Trompetenpartien, die Johann Sebastian Bach speziell für den damaligen Senior-Stadtmusicus und -Rathsmusicus Leipzigs, Johann Gottfried Reiche, komponierte.

Steuart lies termingenau zum 350. Geburtsjahr von Johann Gottfried Reiche die ursprüngliche und wahre "Bach"-Trompete, verewigt in dem von Elias Gottlob Haußmann gemalten Portrait von 1726, genauestens nachbauen. Seit Anfang 2015 hat er sich intensiv mit dem Instrument beschäftigt und es nun tonlich und akustisch nahe zur Perfektion entwickelt. Er wird mit Unterstützung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig in einem Sonder-Gesprächskonzert am 18. November 2017 das Instrument solistisch vorführen und spieltechnisch erklären an genau dem Ort, wo Gottfried Johann Reiche seinen Dienst bis 1734 als Senior Stadt- und Rathsmusicus Leipzigs absolvierte: Im Historischen Saal des Alten Rathauses zu Leipzig.
Das originale Portrait von Gottfried Reiche sowie das neu restaurierte Portrait von Johann Sebastian Bach sind an diesem Abend im Alten Rathaussaal ebenfalls zu bestaunen!

Das "La Tromba" handgemachte CLARINO mit Grundstimmung F bei 415 Hz ist nach dem im stadtgeschichtlichen Museum Leipzig im Alten Rathaus (Inv.-Nr.: Me 470) befindlichen, von Elias Gottlob Haussmann (1695-1774) im Jahre 1726/27 gemalten „Porträt von Gottfried Reiche (1667-1734) “(Öl auf Leinwand) mit dargestellter „Trompete in zirkulärer Form“, hergestellt worden. Clarino: Jägertrompete, Tromba da caccia, Italienische Trompete.

(Das Gemälde befand sich ursprünglich in der Leipziger Stadtbibliothek)

Anlässlich seines 60. Geburtstags ließ der Rat der Stadt Leipzig Gottfried Reiche malen, eine Ehre, die ein städtischer Angestellter selten errang.
Das prächtige Gemälde von Elias Gottlob Haußmann ist noch erhalten und zeigt den Portraitierten mit einem dreifach gewundenen Blasinstrument.

Johann Gottfried Reiche galt als "Bachs Solo-Trompeter", und war einer der besten Trompetenspieler seiner Zeit. Viele anspruchsvolle Trompetenpartien in den Werken Johann Sebastian Bachs waren ab 1723 ursprünglich für Reiche bestimmt.

Er war ohne Frage einer der bedeutendsten Trompetenvirtuosen des sogennate "Barocks", doch seine Vorliebe für die Musik seines Freundes Bach und sein "Sächsischer Patriotismus" kosteten ihn am ende das Leben.  Am 5. Oktober 1734 blies der 67-jährige Reiche unter Bachs Leitung, bei einer festlichen Abendmusik zu Ehren des sächsischen Kurfürsten. Bach schrieb das werk für den Sächsischen Kurfürsten Friedrich August I in 1733: "Königliche Musik" mit der er sich eine Anstellung bei Hofe zu erspielen hofft!

Riemers handschrictliche Chronik von 1734 meldet:
"Den 6. Oktober wurde der wohlerfahrene und kunstreiche Musikus und Stadtpfeifer herr Gottfried Reiche Leucopetra-Misn. und Senior der mus. Stadt-Compagnie allhier, als er nach hause gehen wollen, im Stadpfeifergäßchen ohnweit seine Wohnung vom Schlag geruht, daß er niedergesunken und todt in seine Wohnung gebraucht worden.
Und dieses voll daher kommen sein weil er Tages vorhere und bei könglichen Musique wegen des Blasens große strapazzen gehabt und auch der Fachelrauch ihm sehr beschwerlich geweßen."  

Johann Gottfried Reiche starb an den Folgen einer Überanstrengung und Rauchvergiftung nach der Aufführung der Huldigungskantate "Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen" (BWV 215). Somit hat Johann Gottfried Reiche seinem beste Freund und Kollege, seinem König sowie und in der tat, seiner hochgeschätzde Trompeten-Künst, sein Leben geopfert.

Das original porträt von Johann Gottfried Reiche (1667-1734) (Öl auf Leinwand) mit eine Silber und Gold
„Trompete in zirkulärer Form“ Gemalt im Jahre 1726/27 von Elias Gottlob Haussmann (1695-1774). 

Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig im Alten Rathaus (Inv.-Nr.: Me 470)

Anlässlich des 60. Geburtstags von Gottfried Reiche, ließ der Rat der Stadt Leipzig von ihm ein Portrait des Malers Elias Gottlob Haußmann anfertigen. Für einen städtischen Angestellten eine außergewöhnliche Ehrung. Dieses bemerkenswerte Portrait zeigt den Trompeter Reiche interessanterweise nicht mit einer damals gebräuchlichen Langtrompete in Bügelform (der sog. "Barocktrompete"), sondern mit einem dreifach gewundenen Blasinstrument. Bis heute rätseln Experten, ob es sich dabei um eine Trompete oder ein Horn handelt. Auch mehrere Nachbauversuche konnten das Rätsel nicht lösen. Bis jetzt! 

Der vor 350 Jahren in Weißenfels geborene Johann Gottfried Reiche hatt die hohe Kunst des Tromptenspiels bei der dortigen Stadtpfeiferfamilie von der Pike auf gelernt. 1688, mit also 21 Jahren ging er nach Leipzig. Dort wurde er 1700 als Kunstgeiger und 1706 dann als Stadtpfeifer angestellt. Er war schon damals ein so exzellenter Spieler, dass ihm die Stadt Leipzig Extrahonorare zahlte um ihn an Leipzig zu binden. So blieb Gottfried Reiche sein Leben lang in dieser Stadt und brachte es nach dem Tod von Johann Christian Gentzmer 1719 zum Senior-Stadtmusicus. Viele der anspruchsvollen Trompetenpartien komponierte Bachs exklusiv für Reiche.

Johann Gottfried Reiche war der bedeutendsten Trompetenvirtuosen seiner Epoche; doch sein Engagement für die Kompositionen seines Freundes Bach sowie sein "sächsischer Patriotismus" kosteten ihm schlußendlich das Leben. Denn am 5. Oktober 1734 blies der 67-jährige Reiche unter Bachs Leitung bei einer festlichen Freiluft-Abendmusik die von Bach zu Ehren des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs August III. komponierte Kantate "Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen"(BWV 215).

 

Über die näheren Umstände dieser festlichen Abendmusik im Beisein des Kurfürsten berichtet für den 6. Oktober 1734 die handschrifliche Leipziger Chronik von Johann Riemer:
"Den 6. Oktober wurde der wohlerfahrene und kunstreiche Musikus und Stadtpfeifer Herr Gottfried Reiche Leucopetra-Misn. und Senior der mus. Stadt-Compagnie allhier, als er nach hause gehen wollen, im Stadpfeifergäßchen ohnweit seine Wohnung vom Schlag gerühret [getroffen], daß er niedergesunken und todt in seine Wohnung gebracht worden.
Und dieses voll daher kommen sein weil er Tages vorhere und bei könglichen Musique wegen des Blasens große strapazzen gehabt und auch der Fackel Rauch ihm sehr beschwerlich gewesen."  

 

Nun, Reiche starb an den Folgen von Überanstrengung und einer Rauchvergiftung. Durch die "strapazzen" der Freiluftaufführung und den vielen Fackelrauch den er am 5. Oktober 1734 einatmen musste, brach Gottfried Reiche am darauffolgenden Tag vor seiner Wohnung tödlich zusammen. Somit hat Johann Gottfried Reiche seinem besten Freund Bach, seinem König und der Trompeten-Kunst sein Leben geopfert!

Johann Sebastian Bach setzte bei einigen Leipziger Kantaten bis zu Gottfried Reiches Tod sowohl eine Tromba da tirarsi (Zugtrompete) als auch ein Corno da tirarsi (Zughorn?) ein, aber nach Reiches tod nicht mehr. Doch kein derartiges Instrument hat die Zeit überdauert, und über das Aussehen solcher von Bach vorgeschriebenen Corno da tirarsi (Horn mit Zug) herrscht völlige Unklarheit.

Daher wurde mehrfach der Versuch unternommen, das Instrument des Haußmann’schen Porträts beim Nachbau mit intonations Löcher und oder einem Zug zu versehen, der es möglich macht, die Naturtonreihe wie bei der Zugposaune diatonisch und chromatisch aufzufüllen und intonation zu verbessern.

Die Ergebnisse dieser Versuche bleiben bestenfalls fragwürdig.

Tatsache ist, das das Horn und Feldtrompeten (Geradetrompeten) blasen gehört damals überhaupt (noch) nicht ? zur Stadtpfieferkunst. Sogar nach kurfürstlichen Mandatten von 1661, 1711 und zuletzt in 1736 (von Kurfürst Friedrich August II: 1696-1763) war das Blasen von Par Force-Hörner (d. h. Waldhörnern) und Trompeten (auch Inventions- Trompeten) bei andern als Hoffesten (und wenn schon, ausschlieslich von "Privilierte Trompeter") streng verboten!
Erst 1776, 42 Jahre nach Reichs todt, galt das verbot als aufgehoben!

Weil Bach oft Töne verwendet in der Clarino lage, die auf der Naturtrompete sonst nicht vorhanden sind und dies in einer sehr hohe geschwindikeit, und des wegen auch unmöglich auf den Tromba di tirasi s zu spielen, werden Bachs Trompetenpartien in der modernen Zeit, in der Regel auf kleinen, sogenante "Bachtrompeten" (in warheit Piccolo-Ventiltrompeten) gespielt oder wenn auf „Naturtrompeten“ mit (leider) unhistorischen Überblaslöchern.

Und wenn doch auf historischen (oder "authentisch" nachgebauten Instrumenten), dann wiederum mit historisch völlig unbegründeten Signal- oder Feldtrompeten Mundstücken geblasen, um zu versuchen mit ihrem übergroßen Mundstückkessel durchmessern die schwierige "Fremdtöne" mit primative ansatzkraft, "hin zu drucken oder biegen", so dass das ganze zumindest kurzfristig etwas "sicherer" zu spielen ist.
Mancher weniger begabter "Barock" -trompeter versuchen "treff sicherer" zu spielen durch die verwendung von Moderne Piccolotrompeten Mundstücke (und Mundrohre) den sie auf ihre "Barock"-Naturtrompeten "stecken" um somit "durchzumogeln"!


All dies ist leider klanglich, im Sinne der homogenen und ausgeglichenen Ensemble Mischung und vor allem in der authentischen Ausführung von vor allem Johann Sebastian Bachs noblen Werke, als "völlig unbefriedigend" einzustufen.

Nun, Richard Carson Steuart beschäftigt sich aus seiner Praxis heraus seit über 5 Dekaden mit den Trompetenpartien, die Johann Sebastian Bach speziell für Johann Gottfried Reiche komponierte.

Der vielzeitige kanadische Trompetenvirtuose, Dirigent und Musik Produzent, hat wie Reiche, verschiedene zusätzliche musik instrumente wie auch Oboe, Klarinette, Horn, Saxofon, Posaune und verschiedene tasten instrumente. intensiv studiert. Er spielt auch Moderne Klassik sowie Jazz, war daswegen solitische bei zalhreiche Europäische und Hollywood Film Musik gefeatured, sowie als Lead Big-Band Trompeter u.a. beim ZDF Big- Band aber auch bei Kammer-, Oper- und Symphonische Solotrompeter als Solotrompeter wie der Canadain Chamber Orchestra unter Aaron Copland , der Deutche Oper/Düsseldorf unter Bernard Klee und der Bamberger Symponiker unter Eugen Jochen unter vertrag.

Als ARD (Deutschland), CBC (Kanada) und SRT (Schweiz) International Klassiche Solotrompeten Wettbewerbs Preisträger ist er vorallem als interntionale Klassicher Trompetensolist Weltbekannt.

 

Er fragt, "warum hat der berühmte Leipziger Kollege, Senior Stadtmusicus und Rathsmusicus Johann Gottfried Reiche sich 1726 von Elias Gottlob Haußmann nicht mit einem seiner anderen Dienstinstrumente - Oboe, Tromba di tirarsi sowie Corno, Cornetto,  Sackbutt oder Geige - porträtieren lassen, sondern stattdessen mit einer „Trompete in Form eines Horns“ - das Clarino Trompete oder auf Italienisch: Tromba da caccia ?"

Um u.a. diese Frage zu beantworten, ließ Steuart Reiches Clarino Trompete und dazu zahlreiche nachweislich zugehörige Mundstücke genauestens nachbauen.

Während seiner intensiven 3 jährigen Clarino Trompeten Forschung hatt er herausgefunden, dass Gottfried Reiche eine ganz spezielle Handreflexionstechnik anwendetet haben musste, die sonst nachweislich erst viel später in den Klassischen und Romantischen Epochen (spätes 18. bis Mitte 19. Jahrhundert) von Inventions-Trompetensolisten (u.a. Michael Woegel: 1748-1811) und Waldhornsolisten (nähmlich, Carl Türrschmidt: 1753-1797) in ganz Europa verwendet wurde.

Gottfried Reiche hatte aber seines Technik offenbar viel, viel früher und eigenständig zu so einer hohen Kunstform entwickelt das er sogar Johann Sebastian Bach inspirierte noch längerer und virtuosere Clarinopartien zu Schreiben als je zu vor! b.z.w. auch alte Partien aus seinem Weimarer (auch Mühlhausener und Köthener?) schaffenszeit für Reiches extraordinäre kunstlerische fähigkeiten neu (um) zu Schreibe!
Reiches Spieltechnik war offenbar so revolutionär und einmalig für Leipzig, vielleicht sogar weltweit im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert das es ermöglichte dem ehrgeizigen Johann Sebastian Bach gleich bei seiner neuen Einstellung als Thomaskantor außergewöhnlich beeindruckende, sehr exponierte und höchst anspruchsvolle Trompetenpartien schon ab 1723/24 und bis hin zu Reiches plötzlichem Tod im Jahre 1734 explizit für ihn zu komponieren, so Steuarts These!

Nach intensiven Übungen ist der internationale ARD Preisträger, inzwischen selber in der Lage auf diesem Instrument Reiches jene Töne, die innerhalb der Naturtonreihe sonst nicht existieren, sicher, stark, intonations sauber und dynamisch differenziert, aber noch wichtiger, expressiv gesanglich-musikalisch zu blasen.

Er wird diese ursprüngliche und wahre "Bach"-Trompete Reiches als Solist und als musikalischer Leiter des von ihm neu formierten „Gottfried Reiche“ Clarino- Projekt zu Leipzig am 18. November 2017 im Leipziger "Alte Rathaussaal" offiziell präsentieren und erklären.

 

Konzert mit Sopran und Trompete am 17.11.2017 in Würzburg


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Das neue La Tromba "Clarino"

Das hier abgebildet CLARINO Trompete mit Stimmbogen für D bei 415 Hz mit einem La Tromba „Reiche Modell“- Clarino-Mundstück ist präsentiert den Farben von August dem Starken, Kurfürst von Sachsen sowie König von Polen-Litauen.
Es ist das wahre Clarino Trompete!
 

Entwickelt exclusiv für La Tromba Music Productions, Würzburg  Deutschland, Richard Carson Steuart lies in handarbeit und termingenau für dem 350. Geburtsjahr von Johann Gottfried Reiche die ursprüngliche und wahre "Bach"-Trompete, verewigt in dem von Elias Gottlob Haußmann gemalten Portrait von 1726, genauestens nachbauen. Seit Anfang 2015 hat er sich intensiv mit dem Instrument beschäftigt und es nun tonlich und akustisch nahe zur Perfektion entwickelt.

Er wird mit Unterstützung des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig in einem Sonder-Gesprächskonzert am 18. November 2017 das Instrument solistisch vorführen und spieltechnisch erklären an genau dem Ort, wo Gottfried Johann Reiche seinen Dienst bis 1734 als Senior Stadt- und Rathsmusicus Leipzigs absolvierte: Im Historischen Saal des Alten Rathauses zu Leipzig.
Das originale Portrait von Gottfried Reiche sowie das neu restaurierte Portrait von Johann Sebastian Bach sind an diesem Abend im Alten Rathaussaal ebenfalls zu bestaunen!

 

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